Über mich - Henning Evers Über mich - Henning Evers

Das Wichtigste in Kürze

Geboren 1996 in Gifhorn, Abitur 2014 am Gymnasium in Hankensbüttel, Bachelor-Abschluss 2017 sowie Master-Abschluss 2020 in den Fächern Wirtschaft, Politik und Englisch für Lehramt an Gymnasien an der Europa-Universität Flensburg.

Während des Studiums seit Juni 2017 bis Oktober 2021 Büroleiter bei Landtagsmitglied Prof. Heiner Dunckel. Seit 01.11.2021 hauptamtlicher Bürgermeister der Samtgemeinde Hankensbüttel.

In der Freizeit ehrenamtlich als Rettungsschwimmer bei der DLRG, mit dem Schützenverein, als Musiker oder mit Freunden und der Familie unterwegs.

Leidenschaftlicher Lokalpatriot und Dorfbewohner.

Mein Leben und Werdegang

Kindheit und Jugend

Sommer 1996: Dank Oliver Bierhoff wurde unsere Nationalmannschaft durch das erste „Golden Goal“ Europameister. Zur selben Stunde wurde ich im Gifhorner Klinikum geboren. In den Jahren darauf lebte ich in Oerrel und lernte in der Emmer Straße Laufen, Fahrradfahren und fand in der Nachbarschaft meine ersten Freunde. Schon während meiner dreijährigen Kita-Zeit im Fillergrund in Hankensbüttel habe ich Bekanntschaften geknüpft und Freundschaften geschlossen, die bis heute halten. Im Jahr 2002, kurz vor meiner Einschulungsfeier an der Karl-Söhle-Schule in Hankensbüttel, zogen meine Eltern mit mir und meiner Schwester nach Steimke. Hier wurden wir schnell Teil einer aktiven und fröhlichen Dorfgemeinschaft, die wir so wie viele andere in ihrem jeweiligen Heimatort sehr schätzen.

Schulzeit am Gymnasium Hankensbüttel

Ab 2006 folgten lehrreiche Schuljahre am Gymnasium Hankensbüttel. Früh stellte sich für mich heraus: Mit den Sprachen klappte es ganz gut, mit den Naturwissenschaften eher nicht. Besonders genossen habe ich deswegen die Teilnahme am Schüleraustausch mit Le Mesnil St. Denis in Frankreich und die internationalen Parlaments-Planspiele in den Niederlanden, Berufswünsche wie „Pilot“ mussten daraufhin jedoch beerdigt werden. Am Ende einer intensiven, aber glücklichen Zeit in der gymnasialen Oberstufe stand im Jahr 2014 das bestandene Abitur. Während eines arbeitsamen Sommers in Halle 54 bei Volkswagen in Wolfsburg habe ich dann die Zusage für einen Studienplatz in Flensburg erhalten.

Szimpla in Budapest 2018: Nachts kann man hier feiern, tagsüber Kaffee trinken

Studium und Beruf

Zum Herbst 2014 habe ich mein Studium der Fächer Wirtschaft, Politik und Englisch in der Fördestadt begonnen und in 2017 mit dem Bachelor sowie Anfang 2020 mit dem Master für das Lehramt an Gymnasien beendet. Neben meinen Seminaren und Vorlesungen habe ich am Ende meines Bachelorstudiums mit einem Professor für Germanistik ein kleines Buch zum Thema „Rhetorik“ veröffentlicht. Außerdem führten mich über die gesamte Studienzeit eine Reihe von Praktika und Erasmus-Programmen nach England, Ungarn und Ghana. Gerade meine Aufenthalte in Afrika haben mich sehr geprägt. In den Schulen, auf den Straßen und von den Menschen habe ich gelernt, was es bedeutet, dankbar zu sein, „über den Tellerrand“ hinauszusehen und sich Anderem und Neuem gegenüber zu öffnen.

Engagement gehört(e) immer mit dazu

Neben meinem Studium habe ich mich, wie schon zu Schulzeiten, stets engagiert: Bereits im zweiten Studienjahr wurde ich Mitglied in der Fachschaft für Wirtschaft/Politik und dem Studierendenparlament, ein Jahr später Vorsitzender des Studierendenausschusses und Mitglied im akademischen Senat. In dieser Zeit habe ich mit vielen Mitstreiterinnen und Mitstreitern das Landesweite Semesterticket für Studierende in Schleswig-Holstein angestoßen. Nach vielen Jahren harter Arbeit fuhren gut 55.000 Studierende mit einem solchen Ticket durch das ganze Bundesland & Hamburg. Auch hier hat sich für mich gezeigt: Mammut-Projekte lassen sich umsetzen, wenn man gemeinsam Engagement und Willen zeigt, obwohl das Ziel phasenweise weit weg erscheint.

Vielfältige Arbeitserfahrung

Es war für mich immer selbstverständlich, neben meinem Studium und meinem Engagement auch mein eigenes Geld zu verdienen, zum Beispiel als studentische Hilfskraft an der Uni oder als Mitarbeiter der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung. Zuvor, zu Schulzeiten, habe ich im Heide-Café Bartels gekellnert und, in Summe, viele Monate in den Semesterferien bei Volkswagen in Wolfsburg am Band gestanden.

Bis zu meiner Wahl zum Samtgemeindebürgermeister habe ich etwa vier Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Büroleiter für den ehemaligen Flensburger Hochschulrektor und Professor Heiner Dunckel gearbeitet, der 2017 in den Landtag von Schleswig-Holstein gewählt wurde.

Auch einige Jahre nach meiner „Heimkehr“ blicke gern auf meine Zeit in Flensburg zurück – sie war mir für Vieles eine gute Schule.

Politischer Werdegang

Mein politisches Interesse wurde bereits früh geweckt. Mit 15 Jahren wurde ich zum ersten Mal zum Schülersprecher am Gymnasium Hankensbüttel gewählt und durfte mit einigen Mitstreiterinnen und Mitstreitern die Schülervertretung, Vollversammlungen sowie Paten- und Schulprojekte organisieren. Außerdem haben wir damals die Verbesserung der Busverbindungen und günstigere Fahrpreise angestoßen – und hatten Erfolg. So habe ich schon früh gelernt, dass man mit viel Engagement, Durchhaltevermögen und einem guten Team einiges erreichen kann.

Warum die SPD meine politische Heimat ist

Ich habe mir in dieser Zeit vorgenommen, mich intensiv, aber gleichzeitig „aus der Distanz“ in der parteipolitischen Landschaft umzusehen und bin somit aktiv auf die Suche nach meiner politischen Heimat gegangen. Diese habe ich schnell in der SPD gefunden: spannende Wahlkämpfe, Besuche bei Hubertus Heil in Berlin, tolle Diskussionen und Veranstaltungen vor Ort, die „richtigen“ Grundwerte – da konnte keine andere Partei mithalten.

Auch in Flensburg habe ich mein parteipolitisches Engagement fortgesetzt. Bis zu meiner Wahl zum Samtgemeindebürgermeister war ich Mitglied in der Ratsversammlung der Stadt Flensburg. Fast vier Jahre habe ich mich damals kommunalpolitisch in den Bereichen Bildung, Sport, Bürgerservice, Stadtplanung und Soziales engagiert. Hier habe ich mein kommunalpolitisches Handwerk gelernt.

2013 mit Frank-Walter Steinmeier in Berlin

Ehrenamtliches Engagement

Obwohl ich in den Jahren vor der Wahl viel „unterwegs“ war, bin ich meiner Heimat stets treu geblieben. Hier fühle ich mich wohl und hier verbringe ich gerne Zeit mit meinen Freunden und meiner Familie. Vor Ort engagiere ich mich, auch heute noch, ehrenamtlich in der DLRG-Ortsgruppe und verbringe seit nunmehr über 10 Jahren viele warme Sommertage am Tankumsee beim Wasserrettungsdienst. Traditionell bin ich natürlich auch Mitglied im Schützenverein und der Blaskapelle meines Heimatortes Steimke. Außerdem bin ich Mitglied im Förderverein des Waldbades Hankensbüttel sowie Mitglied im Verein der Eltern und Freunde des Gymnasiums Hankensbüttel.